Das Brückerfeld

Umbaupläne liegen im Rahmen des Integrierten Handlungskonzepts (InHK) vor.


ein Suchbild: 

Wo sind die 27 älteren Bäume, die uns heute noch Schatten auf dem Marktplatz geben ?


(Da können Sie lange suchen. Dieses Bild rechts vom Text ist der Architektenentwurf, auf dessen Grundlage demnächst das Brückerfeld umgebaut werden soll. Fast alle Bäume, die jetzt dort stehen, werden dann verschwinden.)

Die Bilder oben und unten sind von der Stadt Leichlingen im Rahmen der bereits beschlossenen Planung veröffentlicht. Es sind Entwürfe des Büros KRAFT.RAUM. In den folgenden Grafiken wird die geplante Vorgehensweise deutlich. STAUBSAUGER gegen Bäume!

Unsere Presse-Erklärung zur Planung im Brückerfeld,

veröffentlicht am 23. Juni 2020:



Die seit über einem Jahr aktive Umweltgruppe „Future for Leichlingen“ setzt sich besonders für den Erhalt und den Schutz der Leichlinger Bäume ein. Durch Spenden aus der Leichlinger Bürgerschaft konnten mit Hilfe des städtischen Bauhofs schon 10 Bäume an der Kirchstraße gepflanzt werden. 

In der heutigen Zeit, in der der Klimawandel durch Hitzesommer und Starkregen deutlich wird, ist vielen Menschen schon bewusst, welch wichtige Rolle die Bäume für das Klima in einer Stadt spielen. Als Schattenspender und Sauerstoffproduzenten sind sie unersetzlich.

 

„Future for Leichlingen“ musste nun allerdings feststellen, dass bei der Neugestaltung des Brückerfelds etwa 30 Bäume abgeholzt werden sollen. Im Rahmen des integrierten Handlungskonzepts hat ein Planungsbüro im Auftrag der Stadt das Brückerfeld wie mit einem Staubsauger leergefegt und stattdessen 4 „Blühinseln“ geplant, die auch je einen Obstbaum enthalten sollen. (siehe Internetseite der Stadt „InHK“)

 

Sollte diese Maßnahme tatsächlich durchgeführt werden, wird die sommerliche Temperatur im Brückerfeld um etliche Grade ansteigen. Schon jetzt beträgt der Temperaturunterschied zwischen dem Stadtpark und dem Brückerfeld 3 bis 4 Grad.

Die Gruppe „Future for Leichlingen“ erhofft von der Stadt ein Umdenken in diesem Punkt des InHK, um unnötigen Schaden von der Bevölkerung abzuwenden.

 

 

11.6.2020

Ellen Lange 

Für Future for Leichlingen

Ist die klimaschädliche Bauplanung noch zu stoppen?

wir fragen die Stadt Leichlingen
wir fragen nach bei unseren Landespolitikern!

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unser Brief an die Landesregierung

Leichlingen 3. Juni 2020

Sehr geehrte Frau  Scharrenbach

sehr geehrter Herr Reul,

sehr geehrter Herr Deppe,

sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir sind eine Gruppe umweltbewusster Leichlinger Bürgerinnen und Bürger. Wir haben uns den Namen ‚Future for Leichlingen‘ gegeben, sehen unseren Namen als Programm und treffen uns, um sicherzustellen, dass unsere Heimatstadt nicht versäumt, bei der Verfolgung aller nachvollziehbaren Ziele auch -und besonders- das Klima nicht aus den Augen zu verlieren. Und gerade, weil man langfristig viel verschlechtern und kurzfristig wenig verbessern kann, kämpfen wir dafür, dass besonders Leichlingens kapitale Innenstadtbäume den Schutz bekommen, den die vielen Aufgaben, die sie erfüllen, verdienen!

 

Man hört immer wieder von Erfahrungen, dass Architekten offensichtlich zunächst mal nur ihr Reißbrett vor Augen haben und die schönsten Bauplanungen entwerfen, um dann hinterher - vor Ort - festzustellen, dass es zur Realisierung ‚lediglich‘ der Fällung einzelner oder vieler oder sogar kapitaler Bäume bedarf... Wir sind der Meinung: ein Baum, noch dazu ein kapitaler, ist kein ‚Stadtmöbel‘, dass man simpel verschieben könnte und auch nicht leicht ersetzen!

 

Nun hören wir bei allen unseren Versuchen, mit unseren Stadt-Verantwortlichen über die im InHK (=Integrierten Handlungskonzept) niedergelegten Planung Nachbesserungen zugunsten der Stadtbäume zu erreichen, immer wieder das finale Argument: „Wenn wir die ans Landesministerium eingereichte Planung nachträglich ändern, dann verlieren wir den Landeszuschuss!“ Wir können uns allerdings die absolute Gültigkeit dieses Arguments gar nicht vorstellen und möchten nun von Ihnen wissen, ob und wenn ja, welche Abweichungen von einem einmal bei Ihnen eingereichten Plan noch möglich sind. Darum senden wir unsere Fragen an das Regierungspräsidium Köln. (siehe Anhang) Wir stellen uns vor, dass vernünftige Anpassungen mit positiver Wirkung in einer immer wärmer werdenden Zukunft doch sicherlich nachträglich wünschenswert und damit auch möglich sein müssten.

 

Wir danken Ihnen für eine weitsichtige Prüfung und kurzfristige Antwort und verbleiben

 

Mit freundlichem Gruß,

Hier die Antworten aus der Landespolitik , Ministerium und der Bezirksregierung

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Sehr geehrte Herren von Future for Leichlingen,

 

herzlichen Dank für Ihre Anregungen und vor allem für Ihren Einsatz für mehr Grün in der Innenstadt von Leichlingen.

 

Die Schilderung der Antworten, die Sie von der Stadt erhalten haben, kann ich mir so gar nicht vorstellen. Sie sollten in dieser Sache bitte noch einmal Kontakt mit der Stadtverwaltung aufnehmen.

 

Der Regionalrat begrüßt grundsätzlich, dass Bäume erhalten und neue Bäume gepflanzt werden. Gerade aus Gründen der Wärmeregulierung und Frischluftbildung sind Pflanzen in der Stadt, auch an und auf Gebäuden zunehmend wichtig. Zudem Klimaschutz ist ein wichtiges Thema in der Städtebauförderung. Darin sind wir uns mit der Bezirksregierung und dem zuständigen Landesministerium für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung (MHKBG) vollkommen einig.

 

Das Projekt „Zukunft Leichlingen“ steht noch am Anfang. Im Regionalrat, bzw. corona-bedingt unsere Kommission für Raumordnung und Stadtentwicklung, hat das Projekt mit der höchsten Priorität A versehen und dem MHKBG vorgeschlagen. Dieses ist dem Votum gefolgt und hat das Projekt in das Stadterneuerungsprogramm 2020 aufgenommen. Damit haben wir für die Stadt Leichlingen einen ganz entscheidenden Schritt nach vorne erreichen können.

Leichlingen erhält dieses Jahr die erste Förderung i.H. von 1,264 Mio. € für die Gesamtmaßnahmen "Zukunft für Leichlingen". Gefördert wird die Finanzierung des InHEK, ein Werkstattverfahren für die zentralen Straßen und Plätze, der Weiterbildung des Leitbildes für die Innenstadt, Gestaltungsfibel, Projekt- und Citymanagement sowie die Aufwertung des Stadtparkes. In den nächsten Jahren sind weiter Förderungen vorgesehen. Gesamtförderung 4,6 Mio. €, gesamtförderfähige Kosten 7,7 Mio. €.

 

Schon aus dieser Beschreibung wird erkennbar, dass sich die Planung noch am Anfang befindet und aus unserer Sicht keineswegs als abgeschlossen angesehen wird. Zum jetzigen Zeitpunkt sind Änderungen durchaus möglich. Diese müssen aber förderfähig sein und mit der Bezirksregierung abgestimmt sein. Die Bezirksregierung ist nach meinen Erfahrungen immer für konstruktive Gespräche und Verbesserungen offen. Eindeutig ist aber, dass auf Grund der verfassungsrechtlich garantierten kommunalen Selbstverwaltung die Planungshoheit bei der Stadt liegt. Eventuelle Änderungen müsste der Stadtrat beschließen. Innerhalb des Rahmens der Förderbedingungen ist die Stadt frei.

 

Ich kann Ihnen nur empfehlen, das Gespräch mit der Stadtverwaltung bzw. den Fraktionen im Stadtrat zu suchen. Da sich die Förderprogramme ausschließlich an die Kommunen richten, ist der Gesprächspartner für die Bezirksregierung ist immer die jeweilige Stadtverwaltung, die natürlich den Willen des gewählten Stadtrates umzusetzen hat.

 

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit diesen Auskünften weiterhelfen konnte. Die ebenfalls von Ihnen angeschriebenen Kollegen erhalten meine Antwort zur Kenntnis.

 

Mit freundlichen Grüßen

Bleiben Sie gesund!

 

Rainer Deppe

 

Rainer Deppe MdL

Vorsitzender des Regionalrates

für den Regierungsbezirk Köln

 


Und hier die Antwort der Bezirksregierung:


Sehr geehrte Herren von Future for Leichlingen,
 
 
 hiermit antworte ich auf Ihr Schreiben vom 03.06.2020 und bitte die späte Beantwortung zu entschuldigen.
 
 Die Stadt Leichlingen ist in diesem Jahr mit der städtebaulichen Gesamtmaßnahme "Zukunft für Leichlingen" in das Städtebauförderprogramm Nordrhein-Westfalen aufgenommen worden. Hierzu hat die Stadt in ihrer kommunalen Planungshoheit als Voraussetzung einer Förderung ein gesamtstädtisches Leitbild und Integriertes Handlungskonzept für die Innenstadt mit einzelnen Handlungsfeldern und städtebaulichen Maßnahmen entwickelt. Ebenfalls hat eine Einbindung der Öffentlichkeit beziehungsweise eine Beteiligung der Bürger regelmäßig seit dem Frühjahr 2017 stattgefunden. Im Zusammenhang mit der Städtebauförderung prüft die Bezirksregierung als Bewilligungsbehörde die Zuwendungs- und Förderfähigkeit der beantragten Maßnahmen. Für das Jahr 2020 ist eine erste sowie für die Folgejahre weitere Förderungen vorgesehen.
 
 Grundsätzlich befindet sich die Gesamtmaßnahme noch am Anfang. Der weitere Verlauf ist im Rahmen der städtebaulichen Zielsetzungen dynamisch und spiegelt in der jährlichen Fortführung mögliche Anpassungen in Bezugnahme auf jeweilige städtische Erfordernisse und städtebauliche Entwicklungen. Diese müssen bezüglich einer möglichen Zuwendung grundsätzlich förderfähig und mit der Bewilligungsbehörde abgestimmt sein. Planungsänderungen führen also nicht pauschal zu einem Verlust der Förderung beziehungsweise des Förderzugangs.
 
 Des Weiteren sind Maßnahmen zur Verbesserung der grünen Infrastruktur, also zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel, besonderer Inhalt der Städtebauförderung in Nordrhein-Westfalen.
 
 
 Mit freundlichen Grüßen
 Im Auftrag
 
 Torsten Klein
 
 Bezirksregierung Köln
 Dezernat 35 - Städtebau, Bauaufsicht, Bau-,
 Wohnungs- und Denkmalangelegenheiten sowie -förderung

 
Zeughausstraße 2-10
50667 Köln


Hier die Antwort des 

Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen



Gesendet: Montag, 13. Juli 2020 um 12:08 Uhr
Von: "Breitfeld, Vanessa (MHKBG)" <[email protected]>
An: "[email protected]" <[email protected]>
Betreff: Städtebauförderung - Klimaanpassung in Leichlingen

Sehr geehrter Herr Coenen,

sehr geehrter Herr Finck,

sehr geehrter Herr Weber,

sehr geehrter Herr Wehner,

 

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 03. Juni 2020, welches Sie an Frau Ministerin Scharrenbach, Herrn Minister Reul und Herrn Deppe gerichtet haben.

Frau Ministerin Scharrenbach hat mich darum gebeten, Ihnen zu antworten. 

Am 04. Juni 2020 hat Herr Deppe auf Ihr Schreiben geantwortet und Sie darauf aufmerksam gemacht, dass sich die Planungen der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Zukunft für Leichlingen“ noch am Anfang befinden. Weiterhin hat Herr Deppe auf die kommunale Planungshoheit der Stadt hingewiesen. Änderungen der Planungen sind zu Beginn möglich, müssen aber mit der Bezirksregierung Köln abgestimmt sein, um die Förderfähigkeit festzustellen. Des Weiteren müssen die Planungen vom Stadtrat beschlossen werden.  

Am 30. Juni 2020 hat sich die Bezirksregierung Köln bei Ihnen gemeldet und Ihnen ebenfalls mitgeteilt, dass sich die Gesamtmaßnahme in Leichlingen noch am Anfang befindet und Planungen angepasst werden können. 

Beide haben in Ihren Schreiben darauf aufmerksam gemacht, dass die Änderung der Planung nicht zwangsläufig zum Ausschluss der Förderung führt, sofern die neue Planung sich innerhalb des Rahmens der Förderbedingungen bewegt.  

Genau wie unsere Kolleginnen und Kollegen empfehlen auch wir Ihnen, den Kontakt zu der Stadtverwaltung Leichlingen herzustellen und Ihr Anliegen vorzutragen. 

Mit freundlichen Grüßen

_________________________________________________________

Vanessa Breitfeld
Referat "Landesinitiative Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen. Städtebauförderung Bezirk Köln" 

Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen

Jürgensplatz 1, 40219 Düsseldorf
 Telefon: +49 (0)211 8618 5655
 Telefax: +49 (0)211 8618 54444           
 E-Mail: [email protected]
Internet: www.mhkbg.nrw     
 


Frage: Sind Sie DAMIT einverstanden ?!


Umfrage bei Leichlinger Bürgerinnen und Bürgern

Lieber interessierter Leser,

bei unserem Bemühen FÜR ein klimafreundliches und deshalb möglichst grünes Leichlingen haben wir natürlich häufiger Diskussionen mit den verantwortlichen Politikern und der Verwaltung dieser Stadt. Dabei begegnet uns dann oft das Argument, „daß sie (also die Politiker und die Verwaltung) ja sowieso alle FÜR die Leichlinger Bürger arbeiteten.“ 

Wir würden jetzt gerne von Ihnen, unseren Lesern, wissen,

-> ob Sie z.B. tatsächlich FÜR die Abholzung aller 27 Bäume auf unserem Marktplatz sind?  Als Ersatz sollen 4 Blüteninseln mit jeweils nur 1 -2 (!) Bäumen entstehen. 

Bitte schreiben Sie uns Ihre Antwort an 

[email protected] 

Oder beteiligen Sie sich an unserer Umfrage
Vielen Dank für‘s MITMACHEN ! 😀

Unsere Umfrage

Zeigen wir der Stadtverwaltung und dem Bürgermeister: Uns ist in diesen Zeiten des Klimawandels klar, dass wir die großen Kronen der Linden in unserem Stadtzentrum bitter nötig haben. 

Eigentlich immer, aber besonders an den Markttagen und an unseren Festen brauchen wir ihren Schatten und den Sauerstoff, den sie spenden. Ihr Blütenduft im Frühjahr kommt gratis hinzu. 2 - 4 Grad Temperatursenkung sind an Hitzetagen und -nächten von großer Bedeutung.

Nehmt Teil an der Umfrage! Schreibt uns, wir schicken gerne ein Umfrageformular.

Der Umfrageformular hier abrufbar

Ergebnis:


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letzte Meldung vom 1.9.2020
Es liegen nun über 800 positive Antworten bei uns vor.

(differenzierte Zahlen folgen.)

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alte Meldung vom 22.7.2020:
Vorläufige Umfrageergebnisse zum Baumerhalt im Brückerfeld in Leichlingen 

- 160 Menschen stimmten mit ja ohne Bitte um weitere Informationen
- 89 „ „ „ „ mit Angabe einer E-Mail, kein Kreuz für Info 
- 87 „ „ „ „ mit der Bitte um Informationen 
- 18 „ „ „ „ per E-Mail die meisten möchten Infos 
- 1 Person stimmt per Facebook für den Erhalt 
- 7 Menschen stimmten für den Baumerhalt, waren aber aus Solingen, Leverkusen, Langenfeld und Burscheid 
- 3 Nein-Stimmen gab es aus Leichlingen, also für Abholzung der Bäume 

Von ca. 450 verteilten Zetteln waren 362 positive Antworten ein ermutigender Rücklauf! Die Aktion läuft noch bis zum 30.8.2020, Umfrageblätter gibt es im Reformhaus Gsundbrunn, in der Buchhandlung Gilljohann und im „Unverpackt“ unter den Arkaden.  Oder direkt hier auf der Homepage


erste Bürgermeinungen

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„Wissen die denn nicht, wie wichtig Bäume sind? Absoluter Frevel!“ 

 

„Natürlich bin ich gegen die Abholzung der Bäume!“ 

 

„Ich bin absolut dagegen, dass die Bäume auf dem Marktplatz im Brückerfeld gefällt werden sollen. Für ein gesundes Stadtklima halte ich sie für unersetzlich. Bis potentielle neue Bäume dieselbe Größe hätten, würde viel Zeit vergehen. Außerdem finde ich es unmöglich, völlig gesunde Bäume zu fällen, nur weil sie nicht ins neue Design passen.“ 

 

„…. Ohne die Schilder an den Bäumen wüsste ich nichts von der geplanten Abholzung. „

 

„Als Anwohner im Brückerfeld sehe ich das geplante Projekt sehr kritisch…Temperatursteigerungen und Umwelteinbußen …Wir genießen, dass im Stadtkern so viel los ist. Gleichzeitig ist es im Sommer bei der Außenbestuhlung oft laut. Die Bäume dämpfen nicht unerheblich die Lärmemission auf ein verträgliches Maß… Ich befürchte, dass sich der Schall ohne Bäume frei zwischen den Häusern bewegen wird und es merklich lauter würde…“ 

 

„Selbstverständlich bin ich NICHT mit der Fällung der Bäume einverstanden!“ 

 

„Die Idee entspricht sogar nicht dem, was Leichlingen angeblich ausmacht...grün, naturnah etc. Der geplante Ersatz ist nicht nur umwelttechnisch gesehen ein Witz… sondern auch optisch. Ich hoffe, das kann verhindert werden.“ 

 

„Ich finde es unmöglich, völlig gesunde Bäume zu fällen, nur weil sie nicht ins Design passen.“ 

 

„Die 4 „Blüteninseln“ können nicht das für unser Klima (Luft im Städtchen) leisten, was 27 Bäume an Sauerstoff produzieren. Jeder einzelne Baum ist erhaltenswert und sollte keinem Bauwerk zum Opfer fallen! Never ever….“

 

„Die Idee, die Bäume im Brückerfeld zu fällen, ist so dumm,

dass man sie tatsächlich ernst nehmen sollte - jedenfalls in Leichlingen. Danke

für Ihre Bemühungen.“

 

„…Kann ich mich auch als nicht Leichlinger daran beteiligen?
 Ich bin regelmäßig in Leichlingen und daran Interessiert das die Bäume
 erhalten bleiben.“

 

Meinungen der Parteien

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Ergebnis der Befragung der Parteien zum Brückerfeld

im Rahmen unserer Wahlprüfsteine 2020

 

Ziel der Wahlprüfsteine war u.a. eindeutige Aussagen zum Ziel der einzelnen Politiker und Parteien zu bekommen. 

Die Frage zum Brückerfeld war so gestellt:

 

3. Mein/unser Ziel ist der Erhalt der 27 bestehenden Bäume im Brückerfeld . Eine Abholzung, wie z.Zt. noch im Rahmen der Planungen zum InHK angedacht, lehne ich/wir ab.

 

Ja                                                       nein                                        weiß nicht


 

Hierzu antworteten als Parteien:

 

( Wir empfehlen die kompletten Fragen und Antworten der Parteien und Politiker auf der Homepage unter „Wahlprüfsteine“ einzusehen.)

 

 

SPD

 

„…Wenn es in den kommenden Jahren zur konkreten Ausführungsplanung kommt, werden wir uns selbstverständlich dafür einsetzen, möglichst viele der vorhandenen Bäume zu erhalten,…“

 

 

CDU

 

„….Für uns als CDU gilt grundsätzlich, dass gesunde Bäume möglichst erhalten werden sollen. …..Im Bereich Brückerfeld gibt es nach wie vor Klärungsbedarf bei der Umsetzung der Maßnahmen: müssen alle bzw. überhaupt Bäume gefällt werden? Hier muss geprüft werden, ob Änderungen in diesem Bereich möglich sind, ohne die bereits genehmigten Fördergelder zu gefährden…. „

 

 

Bündnis 90 /die Grünen

 

„Ja, Unser Ziel ist der Erhalt der 27 bestehenden Bäume im Brückerfeld . Eine Abholzung, wie z.Zt. noch im Rahmen der Planungen zum InHK angedacht, lehnen wir ab.“

 

 

BWL

 

---leider keine Aussage zum Brückerfeld ---

 

„….Als BWL setzen wir uns für den Erhalt und Schutz der Natur im gesamten Stadtgebiet ein…“

 

FDP

 

---leider keine Aussage zum Brückerfeld ---

 

„..Nachhaltige… Politik … lässt sich nicht allein auf den Klima- und Naturschutz reduzieren, und … nicht nur auf einzelne Baumbestände in einem Teil unseres Stadtgebietes, nämlich der Innenstadt…“

 

Die Linke

 

---leider keine Aussage zum Brückerfeld ---

 

„….Da wo es uns sinnvoll und angebracht erscheint werden wir uns für den Erhalt und die ggf. Erweiterung des Baumbestandes in Leichlingen … einsetzen.“

Die alten städtischen Pläne brauchen nur noch den neuen Klimabedingungen angepasst werden. 

Wer macht das?

Darum stellten wir einen Antrag an unsere Vertreter in der Stadt

und baten darum, dass alle 30 Bäume auf dem Brückerfeld ihren Platz behalten. (Die Antwort steht noch aus)